Diese drei...

Hä?

Was?

Watt soll das heißen "Diese Drei" ?

 

Könnt Ihr flux nachlesen in der Bibel:

1 Kor 13,13

(also der erste Brief vom Paulus an die Gemeinde in Korinth, Kapitel 13, der 13te  Vers.)

 

Aber ich mach euch das  ma bissi einfacher und setz das einfach hier rein, was der Paulus da geschrieben hatte. ;-)

 

“Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei, am größten jedoch unter ihnen ist die Liebe.”

 

Tja hmmm...was soll man sagen oder besser schreiben?

 

Ist nicht schon sooooo viel über Liebe geschrieben, gedichtet, gemalt und gesungen worden?

Jo, stümmt.

Aber das waren andere!

Was denke ich darüber?

Nun muss ich nicht alles sagen was ich so darüber denke, das würde wohl auch den Rahmen sprengen aber lange wird der Text jetzt trotzdem...also nehmt euch Zeit ;-)

 

Dieser Text vom Paulus begleitet mich schon lange.

Es sind nicht meine Lieblingsverse, aber dennoch ein Teil des Fundaments auf dem mein Glaube steht...und manchmal eben auch fällt.

 

Da es im Falle eines Falles darauf ankommt, richtig zu Fallen wird es im laufe des Älterwerdens für mich immer wichtiger, diese Verse immer weiter zu ergründen.

 

Hmmm..."ergründen".....den Grund suchen ...die Quelle,

also den Anfang sozusagen, den Boden,

oder auch eine Basis "schaffen" - "gründen" - "anlegen".

 

Ok, was ist die Liebe?

Was tut sie oder auch nicht?

 

Hier mal einen weiteren Auszug aus dem Text vom Paulus

(1. Kor. 13,4- 8a und 13):

 

"Die Liebe ist langmütig und freundlich, die Liebe eifert nicht, die Liebe treibt nicht Mutwillen, sie bläht sich nicht auf sie verhält sich nicht ungehörig, sie sucht nicht das Ihre, sie lässt sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht zu, sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit, sie freut sich aber an der Wahrheit; sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie duldet alles. Die Liebe hört niemals auf,...

...Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen."

 

Die Basis oder der Grund, der Boden der Tatsachen, die Quelle,

ist und bleibt Jesus Christus.

 

Nur ER ist derjenige, der diese Eigenschaften alle hat und alles erfüllt hat, was die Liebe fordert, was sie ausmacht usw.

 

Das muss ich als erstes wissen, denn sonst würde es mich in tiefste Verzweiflung treiben bzw. hatte es schon getan.

Denn ich kann das nicht erfüllen was da so von der Liebe geschrieben wird.

Nicht in seiner ganzen Bandbreite.

Es ist einfach viel zu viel was alleine ein Wort in seiner Tiefe alles bedeutet.

 

Was ich aber tun kann, ist möglichst nahe an der Quelle dranzubleiben.

Also wie ein Baum, der an einem schönen Fluß oder Bachlaiuf steht und somit immer genug Wasser zur Verfügung hat, um zu wachsen und zu reifen und Frucht zu tragen.

 

Jesus ist DIE Quelle!

Jesus IST Die Liebe!

 

Was bedeuten nun die einzelnen "Forderungen", wenn man sie als solche denn überhaupt sehen will? 

 

"Langmut"

ist eines der ersten Worte in dem Text, die beschreiben, wie die Liebe ist. Was bedeutet Langmut?

"Lang" und "Mut" sind in dem Wort drinne.

 

Langmut ist ein etwas altbackenes Wort für:

"Geduld"

Was bedeutet dann Geduld und was hat das dann mit

"Lang" und "Mut" in dem Wort "Langmut" zu tun?

 

Was möchte Paulus sagen, wenn er sagt, das die Liebe langmütig, Geduldig ist? 

Paulus meint im übertragenen Sinn, dass die Liebe,

"Ausdauer" hat.

 

Hmm...."Geduld"...... "Ausdauer"......

Bedeutet es das Gleiche?

 

In manchen Bereichen habe ich mittlerweile sehr viel Ausdauer.

Eine Sache, die ich früher angefangen und bald wieder hingeworfen habe, mache ich heute fertig. Ich bleibe dran. Ich gebe nicht auf.

Dinge die mich Nerven gekostet haben, habe ich durchgezogen und zu Ende gebracht.

 

 Dranbleiben, nicht aufgeben.

Das ist für mich Ausdauer und das braucht Geduld...

 

Und Geduld hat auch viel mit dranbleiben und nicht aufgeben zu tun. Meine Schwierigkeit dabei ist eher, während dessen ruhig, gelassen und sanftmütig zu bleiben.

 

Beim Dranbleiben und Nicht aufgeben geht es also auch um das "Wie". Wie bin ich drauf während ich geduldig dranbleibe und nicht aufgebe?

Ich meine man kann sich ja auch zu allem, verbissen, zwingen.

Aber das ist ja nicht Sinn der Sache.

 

Die Wasserwaage, weil sie "wechselt" und mir kein genaues Maß angegeben hatte bei einer Betontreppe und alles schief war später,  

fliegt nicht mehr übers Haus in Nachbars Garten, wo selbige gerade beim Kaffeetrinken saßen ;-)

Ok, nun bin ich schon viel ruhiger und gelassener geworden dank dem Herrn Jesus!

 

Aber wie sieht das mit der

"Sanftmut" dabei aus?

 

Uups..schon wieder ein neues Wort!?

Ja, denn es besteht ein Unterschied zwischen der "Langmut" BEI DINGEN,

dem ruhig und gelassen bleiben, dem dranbleiben bzw. dem nicht aufgeben 

und BEI MENSCHEN.

 

Bei Dingen ruhig zu bleiben,

gelassen wenn was nicht gleich so klappt, ist die eine Sache,

Eine andere ist es bei Menschen.

 

Mein Gemüt, mein Temperament aus meiner menschlichen Veranlagung her, ist eher

das Gegenteil von Sanftmut. 

Jähzorn! das genaue Gegenteil von Sanftmut.

Also eine zu große Erregbarkeit.

Oh da raste ich schonmal aus, reagiere zu hitzig, in der Jugend sogar aus dem Affekt...Aua...

 

Sanftmut beschreibt

"sanft", "milde", "angenehm" 

 also eine milde, nachsichtige, menschliche Wesensart.

(aus Wikipedia)

 

und noch was schönes steht bei Wikipedia:

 

Der Philosoph Otto Friedrich Bollnow hat Sanftmut folgendermaßen umschrieben:

 

"Die Sanftmut steht im Gegensatz zur Gewaltsamkeit. ... Sanft ist er (der Mensch), wenn er sich nicht vom Zorn hinreißen läßt, ohne vermeidbare Härte im Affekt, weich und behutsam. Sanftmut bezeichnet dabei nicht nur eine Weise des Verhaltens, sondern mehr noch eine Beschaffenheit der Gesinnung. ... Die Sanftmut des Verhaltens verbindet sich sodann mit der Behutsamkeit im Umgang. Diese Behutsamkeit ist eine Art von Vorsicht, die keinen Schaden an den andern Menschen ... herankommen lassen will."

 

Es gilt also, die Mitte zwischen einer zu geringen (Unempfindlichkeit) und einer zu großen Erregbarkeit (Jähzorn) zu finden.

Oder besser, zwischen Zorn und Gleichgültigkeit.

 

Hier auch noch ein schöner Text:  Knutschende Schafe

 

 In dem Begriff Sanftmut steckt das Wort Mut. Mit anderen Worten: Wer sanftmütig sein will, muss dazu schon eine große Portion Mut aufbringen. Sanftmut ist in der Bibel mit Demut verknüpft. Sanftmütig sein heißt, sich selbst nicht zu wichtig zu nehmen, nicht beleidigt zu sein, nicht zu hassen, zu streiten und um sich zu schlagen, weil man sich persönlich gekränkt oder angegriffen fühlt.

 

Also in beiden Wörtern das schöne Wort:

"Mut"

Heutzutage ist es schon normal, aufzubegehren, zu protestieren, "dagegenzugehen", scharf zu diskutieren  usw. und man braucht eher den Mut, ruhig und gelassen, mild, weich zu bleiben und lieber "mal locker durch die Hose zu atmen" und freundlich zu bleiben gerade dann, wenn dir einer mal wieder ans Bein pinkeln will.

 

Ok, faß ich mal bissl zusammen:

 

"Langmut":

 immer wieder, lange, mutig sein - den Mut zu haben, immer wieder, lange Geduld zu haben,

- gelassen sein

- lange Ausdauer zu haben - nicht aufzugeben

- den andern nicht gleich aufgeben - sie lässt dem Anderen immer wieder Zeit

- nicht gleich die Flinte in Korn werfen - einen langen Atem haben

- immer wieder von Neuem probieren - und dabei sanftmütig bleiben.

 

Gehen wir noch ein bischen näher auf das wichtige Wort, "Sanftmut" ein, welches in  "Langmut" oder "Geduld" hinengehört.

 

Denn es ist eine falsche "Langmut", eine falsche "Geduld", wenn sie nicht gleichzeitig "Sanftmütig" ist.

 

"Sanftmut":

- mild sein währenddessen (dabei)

- tröstend

- behutsam

- sich nicht zum Zorn hinreißen lassen

- vorsichtig sein

- nachsichtig sein..........

 

Meine ursprüngliche Veranlagung ist eine andere so viel ist sicher, aber was noch sicherer ist, ist dieses:

Dank dem Tod und der Auferstehung Jesu, dank der erlösenden, befreienden Tat Jesu, ist Veränderung möglich!

 

Dazu noch ein paar Zitate von Oswald Chambers:

 

Der Charakter ist das, was wir aufbauen, die Veranlagung das, womit wir geboren sind.

Jesus lehrt uns nie, die falsche Veranlagung zu zügeln und zu unterdrücken. Er gibt uns eine völlig neue Veranlagung. Er ändert die Haupttriebfeder unseres Handelns. Die Lehre Jesu kann nur durch den neuen Geist, den Er gibt, ausgelebt werden; sie kann nie verstanden werden als eine Reihe von Regeln und Vorschriften.

Oswald Chambers

 


Zum Unterpunkt Charakterveränderung schreibt Oswald Chambers in "Die Ziele des Jüngerschaftsprozesses":

 

„Der Charakter ist das, was wir aufbauen, die Veranlagung das, womit wir
geboren sind. Und wenn wir wiedergeboren werden, wird uns eine neue
Veranlagung gegeben. Unsere natürliche Veranlagung wird uns durch die
Vererbung übertragen; durch die Neugeburt gibt Gott uns die Veranlagung
seines Sohnes.“

 

„Das große Wunder, das Jesus Christus bei unserer Rettung tut, ist dass er unsere Veranlagung ändert. Er ändert den Ursprung unseres Verhaltens und damit auch unsere Motive.“

Oswald Chambers

 .

Ja, solche Sätze tun wirklich gut!
Sprich, meine Veranlagung als Mensch ist seit dem Sündenfall .... drücken wir es mal milde aus...: "beschmutzt" oder einfacher: Nicht mehr so, wie sie ursprünglich gedacht und vorhanden war bei Adam und Eva.
Nun versucht man natürlich seinen Charakter zu "verbessern", indem man versucht, seine böse Natur bzw. Veranlagung (nach dem Sündenfall), selbst, durch die allerverschiedensten "Übungen" zu verändern.
Nur um immer wieder festzustellen..............so funktioniert das auf Dauer nüch.
 
Warum nicht?
 
Weil das "alte Ich" nicht zu verbessern ist.
 
Wir sind mit dieser "Veranlagung" geboren.
Das ist die erste Basis, der Grund, der Boden oder nennen wir es mal der Acker, auf dem gepflanzt und gegründet wird.
Vor dem Sündenfall war alles "Sehr Gut". So hat es Gott gesagt.
Nach dem Sündenfall hat sich etwas verändert im Mensch. Und zwar sofort und erstmal unumkehrbar.
 
Da haben die Menschen schon von Anfang an versucht, durch Selbstkasteiungen und Pervertierung der guten Gebote Gottes im alten Testament - selbst - besser zu werden.
Nie hat es funktioniert und kann es auch niemals.
Ich kann einen Acker der verseucht ist, nicht wirklich wieder so säubern, reinigen, daß er wieder so wird wie vorher.
Und auch wenn ich es schaffen würde, wohin mit dem Dreck? Wohin mit der abgetragenen Schicht die verseucht ist?
Oder ein anderes Beispiel:
Ein Glas klares reines Wasser und ich schütte nur einen Tropfen Füllertinte rein.
bekomm den mal da wieder raus ;-)
 
- der alte Adam in uns,
- das Ego,
- das "sein wollen wie Gott",
- das "ich kann das alleine",
- das "sich selbst zum Herrn und Gott machen und bleiben      wollen"
- das "Ich will selbst bestimmen, was richtig und falsch für mein    Leben ist",
- das "keine Herrschaft zulassen wollen über mein ach so    wichtiges Leben"
- das "kein Vertrauen haben zum Vater-Schöpfer-Herr über alles,  der es, als unser Vater, doch gut mit mir meint.........
 
DAS ist das Problem
DAS ist die Sünde.
DAS ist das, was uns immer wieder, wie Adam und Eva, trennt von Gott dem Vater.
Und DAS kann man nicht alleine wegschaffen, durch welche Versuche auch immer.
 
Da helfen keine 20 Vater unser und auch keine zig Ave Maria´s.
Keine Spenden, keine Kirchensteuer und keine noch so gute Tat wird die Trennung vom Vater aufheben können.
Es funktioniert nicht, einfach meeehr klares Wasser in das mit Tinte verschmutze Glas zu geben um es wieder zu reinigen.
Die Tinte muss raus aus dem Wasser.
Der Dreck muss raus.
Nur wie soll das gehen?
Mit vielen guten Taten und vielen Verbesserungen die ich mache, also mit viel neuem und gutem Wasser reinschütten, sieht das ganz gut aus ... von außen, aber das Wasser, die Basis, bleibt verdreckt auch wenn man es mit blosem Auge vieleicht irgedendwann nicht mehr sehen kann.
Es funktioniert nicht.
 
Der Dreck, das alte Ego, das "Ich" muss sterben, es muss raus!
 
Wie ein Samenkorn.
Wenn ich es nicht sterben lasse und begrabe,
in die Erde stecke,
kann daraus kein Baum werden.
Ich kann aus dem Samen als solchen, keinen Baum machen.
Er muss erst sozusagen kaputt gehen, dann kann etwas neues daraus werden.
Oder wie entsteht ein Schmetterling?.....genau!
Punkt.
 
Es hilft nichts, die falsche Veranlagung zu zügeln oder zu unterdrücken wie es in dem Text von Chambers steht.
Wir müssen "von neuem geboren werden", um eine "neue Veranlagung" zu bekommen.
Und da die Veranlagung vererbt wird, wird sie uns geschenkt.
 
Und zwar bekommen wir die "Veranlagung" die auch Jesus hat.
Und erst wenn diese Neugeburt wirklich (!) stattgefunden hat und somit die neue "Veranlagung" Jesu vererbt, geschenkt wurde  
ERST DANN
kann man drangehen und am Charakter arbeiten und an sich, durch den Vater, arbeiten lassen.
 
Es ist eine Veranlagung,
die Basis, der Grund - Jesus - wurde gelegt.
Jetzt gilt es, das Gute - Jesus - immer wieder "zum Zug" kommen zu lassen.
 
Die natürliche Veranlagung eines Menschen tut nicht das, was Jesus tun würde.
Sie vergibt nicht, sie setzt das Ego an erste Stelle, sie sieht Schuld nicht ein, und sucht einen anderen der Schuldig ist,
wie Adam zb. ("Du Gott bist schuld, denn DU hast mir ja die Frau gegeben, welche mich verführt hat von der Frucht zu essen.")
oder wie Eva ( Die Schlange ist schuld...Die hat mich verführt..Ich kann da gaaaar nix dafür)
 
Die Veranlagung Jesu dagegen ist Liebe,
ist Vergebung, ist Gnade, setzt Gott den Vater an erste Stelle und nicht sich selbst, Sie tut was der Vater tun würde.
Ist Ihm allein gehorsam!
Wenn einer sich also bekehrt und das Geschenk Jesu am Kreuz annimmt, so wird er ein neuer Mensch und seine Gesinnung, seine Motivation, die Veranlagung IST eine neue.
Ist die von Jesus!
Denn dann "wohnt" Jesus  mit seinem hl. Geist in einem.
Paulus schreibt im Galaterbrief, im zweiten Kapitel darüber was der Unterschied zwischen religiösem Getue und dem Versuch besser zu werden und der anderen Möglichkeit, welche wirklich neues Leben bringt:

"Trotzdem wissen wir, dass kein Mensch vor Gott bestehen kann, wenn er versucht, das Gesetz zu halten. Bestehen kann er nur durch den Glauben an Jesus Christus.

Darum haben wir ja Christus vertraut, um durch den Glauben an ihn bei Gott angenommen zu werden – und nicht durch Erfüllung des Gesetzes.

Kein Mensch kann durch Gesetzeserfüllung die Gerechtigkeit erreichen, die vor Gott gilt.

Wenn sich nun aber herausstellt, dass wir Sünder sind, wir, die durch Christus vor Gott als gerecht bestehen wollen, ist dann vielleicht Christus ein Diener der Sünde geworden? Das ist völlig ausgeschlossen! Ich würde vielmehr selbst zum Gesetzesbrecher, wenn ich dem wieder Geltung verschaffte, was ich vorher für ungültig erklärt habe.

Denn das Gesetz hat mich dazu gebracht, für das Gesetz gestorben zu sein, damit ich für Gott lebe.

Ich bin mit Christus gekreuzigt  und lebe praktisch nicht mehr. Christus lebt in mir. Und das Leben, das ich jetzt noch in meinem sterblichen Körper führe, das lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt und sich selbst für mich geopfert hat." 

 
Klar, auch dann ist es nicht leicht, jaaaaahrelange Verhaltensweisen einfach mal grad so zu ändern, ABER ES IST MÖGLICH duch Jesus Christus in einem,
die Dinge die in uns hochkommen wollen und uns weismachen wollen, das es keine Veränderung gab und es nicht möglich ist...
...in ihre Schranken zu weisen und zu sagen:
 
Christus hat mir am Kreuz vergeben, Er hat meine Schuld gesühnt, ER hat dafür bezahlt, Ich bin frei, ich bin ein neuer wiedergeborener Mensch in dem nun Christus wohnt, der nun an meiner statt, HERR und Meister meines Lebens ist, sein Wesen und seine Veranlagung ist nun die meine....
 
Yes HE can !
 
Dann kann auch eine Mutter dem Mörder ihrer Tochter vergeben......................
 
Es ist also möglich, wenn Jesus in einem wohnt, seine Kraft und Möglichkeiten in Anspruch zu nehmen.
"Es ist vollbracht" hat Jesus am Kreuz gesagt.
Der Dreck ist also raus, der Acker ist wieder neu und sauber.
 
Nun wird der Einwand kommen:
Wenn das wirklich so ist, warum merke ich davon nichts?
Warum sieht mein Leben immer noch so aus?
Warum tue ich immer noch Dinge, die nicht Ok sind?
Wenn Ich wirklich neu bin, warum sehe ich da noch was altes?
Da stimmt doch was nicht...
 
Berechtigter und gute Einwand!
Er ist ehrlich und zeigt, das man einen Unterschied festgestellt hat.
 
Konnte man solch einen Unterschied vorher auch erkennen?
Nein, natürlich nicht.
Aber um das genauer zu beleuchten habe ich hier mal eine Antwort von jemand reingestellt.
Ich hatte nämlich die gleiche Frage gestellt und war oft völlig niedergeschlagen und verzweifelt über diese Frage ;-)
Hier könnt Ihr die Antwort lesen: "Meine Identität in Christus"
 
Aber machen wir mal endlich im eigentlichen Text weiter ;-)):
Die Liebe ist also eine Person: Jesus Christus!
 
Jesus ist der derjenige,
der langmütig und freudlich ist.
Jesus eifert nicht.
Jesus treibt keinen Mutwillen.
Jesus bläht sich nicht auf.
Jesus verhält sich nicht ungehörig.
Jesus sucht nicht das seine (sondern das, was dem anderen dient).
Jesus lässt sich nicht verbittern.
Jesus rechnet das Böse nicht zu.
Jesus freut sich nicht über Ungerechtigkeit.
Jesus freut sich über die Wahrheit.
Jesus erträgt alles (siehe das Kreuz).
Jesus glaubt alles.
Jesus hofft alles.
Jesus duldet alles (hält alles aus)
Jesus hört niemals auf (Er lebt ewig)
Glaube Hoffnung und Liebe bleiben für immer.
Jesu ist das größte!!!
 

"Die Liebe (Jesus) ist langmütig und freundlich, die Liebe (Jesus) eifert nicht, die Liebe (Jesus) treibt nicht Mutwillen, sie bläht sich nicht auf sie verhält sich nicht ungehörig, sie sucht nicht das Ihre, sie lässt sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht zu, sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit, sie freut sich aber an der Wahrheit; sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie duldet alles. Die Liebe (Jesus) hört niemals auf,...

...Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe (Jesus), diese drei; aber die Liebe (Jesus) ist die größte unter ihnen."

 

 Gehen wir also weiter im Text:
 
"Langmut oder Geduld, gepaart mit Sanftmut"
hatten wir.
Das nächste Wort wäre:
"Freundlichkeit"
Denke, da weiß man was mit gemeint ist,
aber dennoch glaube ich, es ist eine Freundlichkeit gemeint, die auch noch freundlich ist wenn sie getreten wird.
Jesus war auch dann nicht unfreundlich, als man Ihn verurteilt hatte.
 
In Wikipedia steht dazu:

Als "Freundlichkeit" bezeichnen man das anerkennende und liebenswürdige Verhalten eines Menschen, aber auch die innere wohlwollende Geneigtheit

gegenüber seiner sozialen Umgebung.

 

Jesu hatte immer seinen Gegenüber im Blick, sein Wohlergehen er wollte zu jeder Zeit den Mensch zurück zum Vater bringen.

 

Wieter geht es mit: 

"Eifern"

 

Die Synonyme für "Eifern" sind unter anderem:

Sich erregen, sich aufregen, schimpfen, drängen, bedrängen, keine Ruhe geben,  bohren,

aufbrausen, sich empören, sich entrüsten.


Aber auch:

Für etwas eintreten oder auch der Drang, etwas (Gutes) zu bewegen.

Das Bitten und Bedrängen auf etwas Gutes hin, sind auch gemeint.

 

Es geht also hier um das ungute "Eifern",

dieses "sich ereifern"

das "sich hineinsteigern usw. und nicht um das gute "Streben" nach allem Guten, gerade auch für den anderen.

  

Ich muss mich nicht immer vorne an den Zug stellen und wettern und schimpfen was ach nicht alles so schlecht auf dieser Welt ist.

Man kann es sagen, man kann eintreten für etwas, aber nicht sich aufregen dabei und schimpfen.

Nicht sich entrüsten und aufbrausend werden.

Freundlich bleiben, bestimmt, aber mit der Liebe die Jesus hatte, als er die Menschen auf etwas aufmerksam machen wollte.

Klar, auch Jesus ist mal ausgerastet als er zb. die Händler im Gotteshaus unsanft rausgeschmissen hatte weil die Leuts dort den Tempel, das Haus Gottes, als Basar benutzt hatten und hat oft scharfe Worte benutzt, aber niemals ohne Liebe niemals ohne einen "guten Hintergedanken" dabei.

 

Als er zu Petrus sagte: "Weiche von mir Satan" sprach er  in erster Linie mit dem Teufel. Der versuchte nämlich, Petrus zu benutzen damit dieser Jesus davon abhielt, das zu tun was er tun musste...für uns!

 

Tja und Petrus hat sich benutzen lassen.

Sehr Menschlich eigentlich denn wer will schon, das sein allerbester Freund und/oder Meister getötet werden soll und das auch noch unschuldig?!

 

Aber eben auch Teuflich, da der Teufel -Satan- alles versuchte um Jesus abzuhalten

die Rechnung zu bezahlen, die WIR eigentlich bezahlen müssten.

 

Jesus musste das tun damit wir wieder freien Zugang zu Gott haben können...wenn wir es möchten....

 

Jaja der Petrus....

 ...ich mag den Typ..echt...der is mir manchmal so ähnlich ;-)

 

Da hat er sich auch ereifert, als er dem einen Soldat das Ohr abgeschlagen hat, weil die Soldaten, Jesus einsacken wollten im Garten...kurz vor seinem Tod...

Aber so funktioniert das halt nicht im Reich Gottes.

Aber das ist ein schwieriges Thema finde ich....was tun, wenn einer an deine Liebsten will?

Ist es nicht allzunormal, Menschlich,  den Baseballschläger wieder rauszukramen aus der Versenkung und dreinzuschlagen?

 

Aber so funktioniert das halt nicht im Reich Gottes.

Die Liebe kann...der Hass nichts....

Das ist wie bei dem Film "das fünfte Element", da kannste noch soviel Bomben reinhauen ins Böse...das wächst dadurch nur noch mehr.

Nur die Liebe schafft es das Böse zu vernichten...

Gott kann  helfen, in jeder Situation...da bin ich sicher!

 

Jesus sagte zu Petrus, das er 12 Legionen Engeln rufen könnte, wenn er den Vater bitten würde, zu seiner Verteidigung.

Das wären ca. 48.000 - 72.000 Mann gewesen

(eine Legion bestand aus ca. 4000 - 6000 Mann)

 

Ich denke er hätte sogar nur EIN WORT sagen müssen und die Römer wären alle platt gewesen.

 

Und weiter?

Hätte das was gebracht?

Hätte es was gebracht, wenn er sich Ereifert tte? 

 

Stattdessen hat er sich Kreuzigen lassen...

 

Für DICH....

 

Für MICH....

 

Ok, weiter:

 

"Mutwillen"

Das vierte Wort.

Ist denke ich auch klar. 

Es ist die pure Absicht gemeint, Böses zu tun.

Also eine böse Absicht.

 

 

Uiuiui da muss aber schon ziemlich böses Potenzial dahinterstecken, oder?!

Wirklich?

Ist es nicht manchmal bei dem einen oder anderen so, das man ganz bewusst etwas Gemeines sagt, nur um ihn zu verletzen? Weil man sauer ist? Sich verletzt fühlt? Oder es dem anderen Heimzahlen will, Rache üben will?

Polemik gehört hier dazu, den das heißt nichts anderes als Krieg zu führen, zu Streiten und zwar ganz bewusst. Ganz bewusst, alles gegen den anderen zu verwenden um die eigene Meinung durchzusetzen. Da gehören persönliche Angriffe dazu und auch das Blosstellen.

Hauptsache sich selbst wichtig gemacht und dem anderen gezeigt was er für ne

Gurke ist. Da bläht man sich richtig auf und holt alles raus aus der Waffenkammer......

 

Sich

"Aufblähen"

ist die Nummer fünf im Text.

Naja, im Zeitalter von Supermodels ist eher Magersucht angesagt ;-)

Und bei mir manchmal ziemliches Aufblähen, wenn ich wieder zuviel gegessen habe von den leckeren Knödeln mit Rotkraut und.....mmmhhhmmm lecker...;-)

Ok, davon ist hier nicht die Rede, sondern Sich aufblähen heißt, man spielt sich auf, man übertreibt, man ist völlig von sich eingenommen, also so ein richtiger Angeber.

man übertreibt dann gerne und fügt gerne mehr hinzu als es in Wirklichkeit ist.

Oder holt eben alles aus der Waffenkammer raus, nur um besser zu scheinen?

Man nimmt sich mal wieder zu wichtig.

Machen wir das alle nicht ab und an?

Naja, meist wenn wir noch Jung sind,

und es statt einem Indianer miiindestens 20 waren ;-)

 

Aber mal im Ernst...machen wir uns nicht auch manchesmal größer als wir sind?

 

"Ungehörig"

wäre das nächste Wort im Text, aber ich bin jetzt zu Müde und lass euch das ma selber lesen...GuteN8 *fg*

"Ungehörig"

 

Moin Moin :-)

Na alles schön brav gelesen?

Sicher doch :-)

Ist also relativ einfach zu verstehen sogar im Deutschen ;-)

Ungehörig heißt schlicht, das sich etwas einfach nicht gehört, "soetwas tut man einfach nicht".

 

Das nächste wäre:

"sucht nicht das Ihre"

 

Auf Deutsch: Die Liebe schaut wie sie dem anderen etwas Gutes tun kann und dreht sich nicht dauernd um sich selbst.

 

Und mit:

"lässt sich nicht erbittern"

 

gehts weiter.

Das ist ein ganz ganz wichtiger Punkt glaube ich.

Ein Neuralgischer Punkt würde ich meinen.

Denn all die Dinge die man an schlechtem tut oder an Gutem unterlässt ist oft auch durch das "sich erbittern lassen" oder in der "Verbitterung", begründet!

  

Wenn es heißt, das man sich nicht erbittern lassen soll, dann ist damit gemeint, daß wenn man gekränkt wird, geärgert oder verleumdet wird,

man sich dann nicht darüber aufregen soll oder sich scharf verteidigen soll.

 

Warum nicht?

Ist es nicht normal, daß wenn man gekränkt wird, das man sich schlecht fühlt?

Ich glaube schon.

Das ist manchmal wirklich echt Bitter und hat jeder schon erlebt.

Und es ist richtig, dem anderen zu sagen, das hat mich verletzt oder das hat mir weh getan.

Wenn ich aber darüber zornig und wütend werde, wenn ich mich aufrege darüber und es evtl. tief in mich eingrabe, wenn ich es nicht verzeihen kann, dann kann es passieren, das man darüber Bitter wird.

Man wird zutiefst verbittert.

 

Mancher Mensch den ich kenne, hat so viel schlimmes erlebt in seinem Leben, tiefe Verletzungen, Verluste, hat vielleicht aber auch sehr oft zu empfindlich, zu dünnhäutig reagiert - empfunden, daß er darüber sehr sehr Bitter wurde.

 

Das macht die ganze Sache dann immer schlimmer.

Wie eine bittere Wurzel sagt man auch, die in einem immer größer wird.

Wie ein Gift ist das, welches sich immer weiter ausbreitet.

 

"Darüber komme ich nicht hinweg" oder "Das kann ich niemals verzeihen"

oder eben tiefste Verbitterung das gerade daß einem passieren muss.

 

Da wird man kalt, wird zynisch, hat an allem etwas auszusetzen und alles muss perfekt laufen sonst....

Mir fällt da immer das Fräulein Rottenmeier aus "Heidi" ein ;-)

Schlimm, wenn die Mauer so hoch und dicht ist, das nix mehr schönes rein oder raus kommt...

 

Traurig oder?

 

Und genau weil es so traurig ist, ist eher Mitgefühl, Mit-leid, Liebe gefragt.

 

Tief bestürzt war Jesus als er merkte, das Judas ihn verraten würde.

Oder Petrus, als er Jesus dreimal verleugnet hatte und er es dann merkte.

Wie sehr war er traurig darüber.

Er weinte bitterlich heißt es.

 

Oh ich weiß nur zu gut aus meinem eigenen Leben...., es ist nicht leicht, sich nicht herunterziehen zu lassen und sich nicht  erbittern zu lassen oder sogar irgendwann ganz zu verbittern und stattdessen zu lieben...

 

Aber ich glaube es lohnt sich sehr für einen selbst wie für den Gegenüber!

 

"Und achtet darauf, dass nicht jemand an der Gnade Gottes Mangel leide , dass nicht irgendeine Wurzel der Bitterkeit aufsprosse und euch zur Last werde und durch sie viele verunreinigt werden" (Hebrär 12, 15)

 

 

Was hilft bei Verbitterung?

Was tut Gott - der Vater?

ER LIEBT DICH!

Wie ein Vater seine Kinder liebt und weit weit darüber hinaus!

 

Wie oft war ich in meinem Leben schon verzweifelt darüber, wieder versagt zu haben, wieder gesündigt zu haben, wie oft habe ich bitter-lich geweint darüber wie Petrus.

 

Und, was hat Jesus dann getan?

Hat er mich fallen lassen und gesagt:

"Du bist echt das allerletzte. Du bist es nicht wert.."?

Nein, nicht ein einziges Mal!!!

Stattdessen hat er mich getröstet! Hat mich "in den Arm genommen" und gesagt:

 

ICH LIEBE DICH,

DU BIST MEIN KIND UND ICH HABE SCHON FÜR DICH BEZAHLT!

 

DASS baut auf!

Dann kann ein Mensch wieder fröhlich seine Wege gehen mit der Gewissheit Gott ist gnädig und vergibt mir. Er liebt mich...bis zum Tod. Er hat alles für mich gegeben und tut es noch! Nun muss ich nicht mehr traurig sein, darf es von neuem versuchen besser zu machen das nächste Mal usw...

 

Leute...das sind keine hohlen Sprüche!

Das kann man selbst prüfen und erfahren.

Du kannst Jesus beim Wort nehmen und Ihm sagen: "Du hast es gesagt, du hast gesagt, daß du keinen Abweisen tust der zu dir kommt und zwar egal mit welcher Kacke die er gemacht hat.

Und du kannst ihn auch auf die Probe stellen sozusagen,

kannst selbst schauen und erfahren, daß ER auch Dinge wieder heil machen kann, wo dich andere kaputt gemacht haben. Wo du viel Schmerz und Traurigkeit erleiden musstest.

Lass dich nicht verbittern! Komm zu Jesus!

Und wenn du schon verbittert bist, Komm zu Jesus!

Er liebt dich so sehr, daß er für dich gestorben ist!

Nicht nur für die Scheixxe die du gemacht hast, nein, auch für das was dich verletzt hat, was dich zutiefst traurig und verbittert gemacht hat. Für den Schmerz der so tief und stark ist....

Durch seine Wunden kannst du geheilt werden!

 

Das ist das wichtigste zuerst, daß einer erkennt wie sehr er schuldig ist, wie sehr er am Leben vorbei gelebt hat und lebt.

Erkennt, daß ihm das Leben - innendrinn - fehlt.

Das irgendetwas entscheidendes fehlt.

Die Verbindung mit dem Vater, die Verbindung mit Gott, die Verbindung mit dem Leben fehlt. Das einer erkennt was er alles getan hat, was nicht Richtig war und mit all seinen eigenen Verletzungen und Wunden, seiner Traurigkeit, mit seinem ganzen Leben zu Jesus kommt und sagt: "Hier bin ich...Bitte hilf mir...Bitte hol mich hier raus..."

 

Im Johannesevangelium steht, im dritten Kapitel der Vers 16:

 

"Denn Gott hat die Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab. Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht zugrunde gehen, sondern das ewige Leben haben."

 

Du bist nur ein Gebet davon entfernt! 

Wenn du das willst, dann klick zb. mal hier drauf:   

Wie werde ich Christ?

 

Den Vers finde ich auch sehr schön.Der ist aus dem Matthäusevangelium.

Kapitel 11 der Vers 28:

 

"Kommt zu mir, ihr alle, die ihr euch plagt und von eurer Last fast erdrückt werdet; ich werde sie euch abnehmen"

 

 Und der ist aus dem Markusevangelium.

Dem achten Kapitel der Vers 35:

 

"Denn wer versucht, sein Leben zu bewahren, wird es verlieren. Wer aber sein Leben um meinetwillen und um der guten Botschaft willen verliert, wird es retten."

 

 Nun schauen wir mal weiter, was unser eigentlicher Text noch so auf Lager hat ;-) 

Als nächstes kommt:

 

Die Liebe     "rechnet das Böse nicht zu"

 

Auch relativ einfach zu versten denke ich.

Will heißen,  nicht nachtragend sein.

Hält einem nicht immer wieder die Fehler vor  oder,

vieleicht auch um von seinen eigenen Schwächen abzulenken,

zieht man nicht immer wieder alte und vergeben Schuld aus den großen Schubladen heraus und hält sie, als Schutz evtl. auch, dem anderen vor die Nase. 

Mancher sieht den anderen dann nur noch durch diese "Brille".

Der andere hat bei einem dann keine Chance mehr.

Ständig, manchmal ganz unbewusst, sieht man nur die alte (n) Schuld (en).

Das hat sehr viel mit Unversöhnlichkeit zu tun und hängt auch sehr zusammen mit dem obigen Punkt der Verbitterung zusammen.

 

"Ertragt einander! Seid nicht nachtragend, wenn euch jemand Unrecht getan hat, sondern vergebt einander, so wie der Herr euch vergeben hat."

(steht in Kolosser 3,13

Also der dreizehnte Vers aus dem dritten Brief, den der Paulus an die Gemeinde in Kollosä bzw. "Kolossai", der heutigen West-Türkei, geschrieben hatte)

 

"Ufffbasse" sag ich da nur...mit drei "F"...

....Uffbasse auf Pfälzisch kann ich nur sagen, denn das könnte in die Sprichwörtliche Hose gehen!

 

Nicht nur weil man, wenn man nicht Vergibt, selbst verbittert werden kann, sondern auch, weil man selbst irgendwann Rechenschaft abgeben muss über seinen Mist den man sich geleistet hat.

Lest mal dazu diese Geschichte hier:

                                            Uffbasse!

 

Ich denke, es ist auch manchmal wichtig, nicht immer alles gaaaanz genau durch sein Mimosenhäutchen zu sehen und über Fehler die der andere macht, auch mal einfach drüber hinwegzusehen.

Wir alle machen andauernd Fehler und wenn wir uns Gegenseitig andauernd immer alle Fehler vorrechnen.....hätten wir keine Zeit mehr zu lieben.

Und heißt nicht eben zu Lieben auch, mal was unter den Teppich zu kehren?

Denn oft sind wir ja nur verletzt, weil unser dummer Stolz mal wieder nen Knacks bekommen hat, oder?!

Und das heißt eben auch, daß man das Böse, das einem zugefügt wird gar nicht erst anrechnet.

Wie in der Kneipe. Da bekommt man auch immer einen Strich auf seinen Bierdeckel wenn man ein Bier bekommen hat. Und muss die Striche, die Biere, dann nachher alle bezahlen.

Manchmal geht was auf Kosten des Hauses oder ein anderer läd dich ein.

Vieleicht sollte man auch manchmal den einen oder anderen Strich einfach weglassen ;-)

 

Das nächste im Text wäre:

"Sie freut sich nicht über die Ungerchtigkeit"

 

Um zu Wissen was Ungerecht ist, muss man erst mal Wissen was ist Gerechtigkeit?

Was ist Gerecht?

 

Puuuhhh..harter Tobak....

 

Welche Gerechtigkeit, bzw. Welche Ungerechtigkeit ist hier Gemeint?

Meint Paulus hier was bestimmtes oder eher allgemein?

 

Nun könnte man sagen, dass hier steht: "Die" Ungerechtigkeit und somit gemeint ist, dass hier etwas bestimmtes gemeint ist weil sonst hätte er geschrieben: "...freut sich nicht über die Ungerechtig-keiten" also alles was Ungerecht ist .

 

Hmmmm......

ich glaub, ich geh mal den Urtext, der im Griechischen geschrieben war, wälzen....

...und tschüss´n ;-)

 

Bin wieder da ;-)

 

Also das Griechische Wort für Ungerechtigkeit lautet "adikia" (unter dem "i" ist da noch ein kleiner Punkt, bekomm ich aber mit meiner Tastatur nicht hin)

 

Adikia = Ungerechtigkeit; das, was nicht mit der Gerechtigkeit übereinstimmt, was nicht sein sollte, was falsch ist.

 

Ungerechtigkeit (Adikia) gibt es nur, weil es  Wahrheit (Aletheia) gibt, welche den Platz der Gerechtigkeit (Dike) einnimmt.

 

Alles was der Gerechtigkeit Gottes nicht entspricht, verfehlt Gottes Gerechtigkeit oder seine Absicht mit uns.

Das Ergebniss ist "Unrecht" (Adikema)

 

Soweit die Griechischen "Orginalwörter".

Im Grunde heißt es grob, dass alles, was nicht der Wahrheit und Gerechtigkeit Gottes entspricht, Ungerechtigkeit und somit Sünde ist.

 

Die Wahrheit und Gerechtigkeit Gottes, hat Gott uns in Jesus Christus und seinem Leben

gezeigt. "Offenbart".

Das Evangelium von Jesus Christus ist das Wort der Wahrheit.

Oder wie Jesus selbst gesagt hat:

 

"Ich BIN der Weg, DIE Wahrheit und DAS Leben. Niemand kommt zum Vater außer durch mich.    (Johannes 14,6)

 

ich würde also mal behaupten, daß alles was nicht Gottes Wahrheit (Jesus) und seiner Gerechtigkeit entspricht, Ungerechtigkeit ist.

 

Oder einfacher ausgedrückt:

Alles was nicht den guten Geboten Gottes oder allem, was nicht an Gottes guten Absichten mit uns Menschen entspricht, ist Ungerechtigkeit.

 

oder noch einfacher:

Alles ist Ungerecht, was sich nicht mit Gottes Wort - seinem Evangelium deckt.

Die Wahrheit ist eine Person: Jesus Christus

und alles muss an Ihm gemessen werden.

 

Und so geht unser Text dann auch weiter.

Mit der Wahrheit.

Das war nämlich nur der halbe Satz.

sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit,

sie freut sich aber an der Wahrheit

 

Sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit,

SONDERN

sie freut sich mit (oder an) der Wahrheit.

 

Das gehört also untrennbar zusammen!

 

Zusammenfassend kann man sagen:

 

Sie ist nicht schadenfroh, wenn anderen Unrecht geschieht, sondern freut sich mit, wenn jemand das Rechte tut.

 

oder:

 

Sie freut sich nicht am Unrecht, sondern freut sich, wenn die Wahrheit (Jesus) siegt.

 

oder:

 

Sie freut sich nicht, wenn Unrecht geschieht, aber wo die Wahrheit (Jesus) siegt, freut sie sich mit

 

Oder mal ganz frech in eigenen Worten:

 

Unser guter Papa will das allerbeste für uns und hat uns deshalb seinen Sohn geschenkt.

Da freu ich mich drüber, wenn ER zum Zug kommt und find das schrecklich traurig, wenn´s in der Welt nicht nach seinem guten Plan läuft.

Die Menschen, seine Gute Nachricht - sein Evangelium - Jesus Christus, nicht annehmen und deshalb völlig in die falsche Richtung laufen und dadurch Leid verursachen und selbst zugrunde gehen.

 

Die letzten Wörter lass ich mal, weil es mir gerade so beliebt ;-), einfach zusammen stehen:

 

sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie duldet alles.

 

Irgendwie völlig Unmenschlich, oder?!

Ich meine, welcher Vollpfosten erträgt schon ALLES?

 

Oder wenn Ihm einer sagt, der Himmel ist Grasgrün und uberhauptgarnicht Blau, dann glaubt er das?

 

Und wenn er in allen Lotterien mitspielt hofft er immer, zu gewinnen?

 

Und egal, ob Ihm einer dieses oder jenes antut....Er duldet immer alles?

 

Ja ne, iss klar....

 

Wenn man das so liest, schon bescheuert oder?

 

Also müssen wir das übersetzen was da steht, bzw. was der Inhalt ist.

 

Auch das haben schon andere gemacht und so bin ich mal faul und lass euch zum Abschluß ein wenig selbst schauen und nachdenken :-)

 

Dazu habe ich einfach den kleinen Textabschnitt in verschiedene Bibelübersetzungen hier reingesetzt:

 

Also der "Luther" hat das so übersetzt:

sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie duldet alles.

 

Die revidierte "Elberfelder" übesetzt es so:

sie erträgt alles , sie glaubt alles, sie hofft alles, sie erduldet alles.

 

"Hoffnung für alle", auch eine Bibelübersetzung:

Liebe ist immer bereit zu verzeihen, stets vertraut sie, sie verliert nie die Hoffnung und hält durch bis zum Ende.

 

Die "NGÜ" (Neue Genfer Übersetzung) gibt es so weiter:

Alles erträgt sie , in jeder Lage glaubt sie, immer hofft sie, allem hält sie stand.

 

In der "Guten Nachricht" Bibel findet man:

Die Liebe gibt nie jemand auf, in jeder Lage vertraut und hofft sie für andere; alles erträgt sie mit großer Geduld.

 

Bei der "Einheitsübersetzung" steht:

Sie erträgt alles, glaubt alles, hofft alles, hält allem stand.

 

Auch die "Neues Leben" Übersetzung hat etwas parat:

Die Liebe erträgt alles, verliert nie den Glauben, bewahrt stets die Hoffnung und bleibt bestehen, was auch geschieht.

 

Als letztes nehme ich noch die "Neue evangelistische Übersetzung", in der steht:

Sie erträgt alles; sie glaubt und hofft immer. Sie hält allem stand.

 

Die Version der "Hoffnung für alle" gefällt mir persönlich am besten, denn bei den anderen steht, dass alles Ertragen wird und das scheint mir sehr Mühselig zu sein. Immer schweeeeer beladen wie ein Esel läuft man daher und alles ist ach soooo schwer...

Wenn es aber einen Nutzen für einen anderen hat, wenn es Praktisch also auch einen Sinn macht, dass Ich etwas ertrage, etwas Aushalte, dann fällt es weeesentlich leichter.

 

Auch bei den anderen Teilen finde ich, das es völliger Quatsch ist, das man alles glauben soll, sondern es ist damit gemeint, wie es bei der "Hoffnung für alle"  und bei der "Neues Leben" Übersetzung steht, das man in den Situationen des Lebens und gerade auch in den schweren, Gott vertraut und sich seiner Fürsorge, sein "Ich sorge für Dich", überlässt.

IHM glaubt, daß er sich Kümmern wird.

Das man Ihm Vetraut, daß er das auch wirklich tut.

Das man IHM vertraut, vertraut darauf, das ER es gut meint und auch in den schweren Situationen des Lebens IMMER dabei ist, das er DIESE Situation kennt, sie selbst erlebt hat und somit weiß was Sache ist, weiß, was zu tun und wie zu helfen ist.

Und das man die Hoffnung niemals aufgibt, auch wenn es Hoffnunglos erscheint.

 

Also bei allen Dingen, sei es dem Glauben, der Hoffnung, dem Ertragen und Erdulden, seinen Blick auf Jesus gerichtet halten.

 

Zu jeder Zeit an der Quelle des Lebens, in Jesus Christus, bleiben, mit IHM in Kontakt bleiben.

 

Jesus ist der einzigste der alles was Liebe bedeutet, was sie ausmacht und was sie tut, Vollkommen erfüllen kann.

Deshalb ist es wichtig in Ihm zu bleiben,

mit IHM verbunden zu sein.

Denn wie Jesus selbst sagt in Johannes 15, 5-10:

 

"Ich bin der Weinstock, und ihr seid die Reben. Wer bei mir bleibt, so wie ich bei ihm bleibe, der trägt viel Frucht. Denn ohne mich könnt ihr nichts ausrichten.

 

 Wer ohne mich lebt, wird wie eine unfruchtbare Rebe abgeschnitten und weggeworfen. Die verdorrten Reben werden gesammelt, ins Feuer geworfen und verbrannt.
 Wenn ihr aber fest mit mir verbunden bleibt und euch meine Worte zu Herzen nehmt, dürft ihr von Gott erbitten, was ihr wollt; ihr werdet es erhalten.
 Wenn ihr viel Frucht bringt und euch so als meine Jünger erweist, wird die Herrlichkeit meines Vaters sichtbar.
 Wie mich der Vater liebt, so liebe ich euch. Bleibt in meiner Liebe!
 Wenn ihr nach meinen Geboten lebt, wird meine Liebe euch umschließen. Auch ich richte mich nach den Geboten meines Vaters und lebe in seiner Liebe."

 

Dem kann man wirklich vertrauen, zumal

der letzte Satz in unserem Text lautet:

"Die Liebe hört niemals auf."

 

Was nichts anderes bedeutet, als dass JESUS immer da ist, Ewig ist.

 

Die Quelle der Liebe ist Jesus Christus.

Er selbst IST die Liebe.

Wenn du mit Jesus verbunden bist, bist du IN dieser Liebe, du bist IN Jesus und er in Dir.

 

Wenn es so ist, kann es gar nicht anderes sein, als das du in der Liebe, in Jesu wächst und gedeihst und Frucht bringst, so wie es obiger Text mit dem Weinstock und der Rebe aussagt.

 

So, habe fertig ;-)

Aber fertig ist man damit nie.

 

Ich habe es nun so versucht zu beschreiben.

Ein anderer wird es anders tun.

Und das ist gut so.

Denn alles ist nur Stückwerk in diesem Leben und keiner hat die Weisheit mit dem großen Löffel gefressen.

Somit ist auch alles Reden und Schreiben, Dichten und Malen, Singen und Predigen und vor allem Handeln, nur Stückwerk und ein kleiner Teil des ganzen.

Keiner kann alles und weiß alles. Keiner hat die Wahrheit vollständig begriffen.

 

Und deshalb nun den ganzen Text in der Übersetzung aus "Hoffnung für alle"

Gottes Segen wünsche ich Euch!:

 

Das Wichtigste ist die Liebe!

 

1 Wenn ich in allen Sprachen der Welt, ja, mit Engelszungen reden kann, aber ich habe keine Liebe, so bin ich nur wie eine dröhnende Pauke oder ein lärmendes Tamburin.

2 Wenn ich in Gottes Auftrag prophetisch reden kann, alle Geheimnisse Gottes weiß, seine Gedanken erkennen kann und einen Glauben habe, der Berge versetzt, aber ich habe keine Liebe, so bin ich nichts.

3 Selbst wenn ich all meinen Besitz an die Armen verschenke und für meinen Glauben das Leben opfere , aber ich habe keine Liebe, dann nützt es mir gar nichts.

4 Liebe ist geduldig und freundlich. Sie ist nicht verbissen, sie prahlt nicht und schaut nicht auf andere herab.

5 Liebe verletzt nicht den Anstand und sucht nicht den eigenen Vorteil, sie lässt sich nicht reizen und ist nicht nachtragend.

6 Sie freut sich nicht am Unrecht, sondern freut sich, wenn die Wahrheit siegt.

7 Liebe ist immer bereit zu verzeihen, stets vertraut sie, sie verliert nie die Hoffnung und hält durch bis zum Ende.

8 Die Liebe wird niemals vergehen. Einmal wird es keine Prophetien mehr geben, das Reden in unbekannten Sprachen wird aufhören, und auch Erkenntnis wird nicht mehr nötig sein.

9 Denn unsere Erkenntnis ist bruchstückhaft, ebenso wie unser prophetisches Reden.

10 Wenn aber das Vollkommene da ist, wird alles Vorläufige vergangen sein.

11 Als Kind redete, dachte und urteilte ich wie ein Kind. Jetzt bin ich ein Mann und habe das kindliche Wesen abgelegt.

12 Jetzt sehen wir nur ein undeutliches Bild wie in einem trüben Spiegel. Einmal aber werden wir Gott von Angesicht zu Angesicht sehen. Jetzt erkenne ich nur Bruchstücke, doch einmal werde ich alles klar erkennen, so deutlich, wie Gott mich jetzt schon kennt.

13 Was bleibt, sind Glaube, Hoffnung und Liebe. Die Liebe aber ist das Größte.